{"id":36378,"date":"2022-03-11T08:38:05","date_gmt":"2022-03-11T08:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/g9hq0oamq8.onrocket.site\/method\/st-galler-business-model-navigator\/"},"modified":"2023-04-08T14:25:09","modified_gmt":"2023-04-08T14:25:09","slug":"st-galler-business-model-navigator","status":"publish","type":"methode","link":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/method\/st-galler-business-model-navigator\/","title":{"rendered":"St. Galler Business Model Navigator"},"content":{"rendered":"\n<p>Der St. Galler Business Model Navigator ist eine Methode f\u00fcr die interaktive Skizzierung von Gesch\u00e4ftsmodellen in Innovationsworkshops und -trainings. Er wurde entwickelt vom bmi_lab, einem Spin-Off der Universit\u00e4t St. Gallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Modell beinhaltet vier Dimensionen und wird in einem magischen Dreieck dargestellt:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Der Kunde \u2013 wer sind die Zielkunden?<br>2. Das Nutzenversprechen \u2013 was wird den Kunden angeboten?<br>3. Die Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 wie wird die Leistung hergestellt?<br>4. Die Ertragsmechanik \u2013 wie wird Wert erzielt?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Beantwortet man diese vier Fragen und konkretisiert die Dimensionen der Kundensegmente, des Nutzenversprechens, der Wertsch\u00f6pfungskette und der Ertragsmechanik, wird das Gesch\u00e4ftsmodell greifbarer und erm\u00f6glicht darauf basierend weitere Innovationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Funktion des magischen Dreiecks erfordert die Optimierung\/Ver\u00e4nderung an einem der Eckpunkte (beispielsweise Ertragsoptimierung) automatisch Anpassungen an einer der beiden anderen Seiten (Nutzenversprechen oder Wertsch\u00f6pfungskette). Ver\u00e4ndert man mindestens zwei der vier Dimensionen bei bekannten Gesch\u00e4ftsmodellen, entsteht eine gute Chance f\u00fcr ein neuartiges Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Prinzip ist \u00e4hnlich zu der <a href=\"https:\/\/innovation.wiki\/method\/triz-methode\" target=\"_blank\" rel=\"noopener external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">TRIZ-Methodik<\/a>, die bereits seit den 1960er-Jahren im Bereich von technischen Innovationen eingesetzt wird. Im Rahmen der digitalen Plattformoptionen sind wiederkehrende, in sich abgeschlossene Elemente auch auf Gesch\u00e4ftsmodelle anwendbar und k\u00f6nnen die Basis f\u00fcr neue, innovative Ans\u00e4tze darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Ideenfindung werden 55 grundlegende Gesch\u00e4ftsmodellmuster \u00fcber \u00c4hnlichkeitsprinzipien und Konfrontationsprinzipien dem alten Gesch\u00e4ftsmodell entgegengestellt und iterativ daraus Ideen abgeleitet. Zum vereinfachten Einsatz der 55 Gesch\u00e4ftsmodellmuster k\u00f6nnen auch sogenannte Pattern Cards eingesetzt werden. Diese k\u00f6nnen in der Umsetzung hilfreich sein, um mit einer Teilnehmergruppe verschiedene Varianten eines Gesch\u00e4ftsmodells durchzuspielen.\u00a0Die spielerische Arbeit mit den Karten hilft dabei, Kreativit\u00e4t und Ideenreichtum zu steigern. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Der Entwicklung des Business Model Navigator sind Studien vorausgegangen, die zeigten, dass 90% aller Gesch\u00e4ftsmodellinnovationen durch die Rekombination von 55 Gesch\u00e4ftsmodellmustern entstanden sind.\u00a0Nat\u00fcrlich bleibt das Modell abstrakt, es hilft dabei das eigene Gesch\u00e4ftsmodell aus der Vogelperspektive zu betrachten und spielerisch andere Wege zu denken. Die Karten liefern dabei einen guten Ansatz, das gesamte Team einzubinden, sie lassen sich auch ohne tiefe Vorkenntnisse in der Gesch\u00e4ftsmodellentwicklung einsetzen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgestaltung des Gesch\u00e4ftsmodells und die geplante Integration in den bestehenden Kontext findet in der n\u00e4chsten Phase statt, bevor tats\u00e4chlich die Realisierung durch Tests, Anpassungen und Markteinf\u00fchrung erfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren des St. Galler Business Model Navigators sind Oliver Gassmann, Karolin Frankenberger und Michaela Csik. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein einfaches und ganzheitliches Modell zur Beschreibung von Gesch\u00e4ftsmodellen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":44950,"template":"","meta":{"_surecart_dashboard_logo_width":"180px","_surecart_dashboard_show_logo":true,"_surecart_dashboard_navigation_orders":true,"_surecart_dashboard_navigation_invoices":true,"_surecart_dashboard_navigation_subscriptions":true,"_surecart_dashboard_navigation_downloads":true,"_surecart_dashboard_navigation_billing":true,"_surecart_dashboard_navigation_account":true,"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":""},"working-guide":[],"transformation-blocks":[64,66,63],"innovation-stage":[8,11],"class_list":["post-36378","methode","type-methode","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","transformation-blocks-scaling","transformation-blocks-exploring","transformation-blocks-earning","innovation-stage-verstehen","innovation-stage-synthetisieren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/methode\/36378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/methode"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/methode"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/methode\/36378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"working-guide","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/working-guide?post=36378"},{"taxonomy":"transformation-blocks","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/transformation-blocks?post=36378"},{"taxonomy":"innovation-stage","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/wp-json\/wp\/v2\/innovation-stage?post=36378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}