{"id":40503,"date":"2022-03-11T08:58:04","date_gmt":"2022-03-11T08:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/g9hq0oamq8.onrocket.site\/method\/anti-change-checkup\/"},"modified":"2022-03-11T08:58:04","modified_gmt":"2022-03-11T08:58:04","slug":"anti-change-checkup","status":"publish","type":"methode","link":"https:\/\/www.innovation.wiki\/de\/method\/anti-change-checkup\/","title":{"rendered":"Anti-Change-Checkup"},"content":{"rendered":"<p>Dieses etwas provokante Modell hilft Ihnen zu pr\u00fcfen, welche Erwartungen Sie an einen anstehenden Change-\/Innovation-Prozess haben: Wieviel wird sich in der Praxis hinterher tats\u00e4chlich ver\u00e4ndert haben?<\/p>\n<p>Die Autoren Mikael Krogerus und Roman Tsch\u00e4ppeler stellten sich die Frage, weshalb ein Jahr, in dem ein Unternehmen genau so viel verdient hat wie im vorhergegangenen, als nicht erfolgreich gilt.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach Antworten stie\u00dfen sie auf ein Modell der Bloggerin Jessica Hagy. Sie stellte Erwartungen und Ergebnisse eines Changeprozesses in einem Schnittmengenmodell dar . In ihrer Darstellung ist die Schnittmenge zwischen A \u201eWie es ist\u201c und B \u201eWie es sein wird\u201c relativ klein: C. <\/p>\n<p>Eine interessante Interpretation von Hagys Modell ergibt sich, wenn man es in einen Zusammenhang mit Professor Philipp Zimbardos Erkenntnissen stellt. Er beschreibt drei Kategorien von Menschen, die in verschiedenen Zeitzonen leben:<br \/>\n1) Vergangenheitsorientierte<br \/>\n\u201ePast Negatives\u201c definieren sich \u00fcber Missgeschicke und verpasste Chancen. \u201ePast Positives\u201c sind Nostalgiker, die von fr\u00fcher schw\u00e4rmen.<br \/>\n2) Gegenwartsorientierte<br \/>\n\u201eHedonisten\u201c: Gl\u00fcckssucher und \u201eNicht-Planer\u201c, die Schicksalsgl\u00e4ubigen, die aus Gr\u00fcnden von Religion oder Klassenzugeh\u00f6rigkeit ihre Zukunft nicht planen k\u00f6nnen.<br \/>\n3) Zukunftsorientierte<br \/>\n\u201ePlaner\u201c sagen sprichwortgem\u00e4\u00df, dass jeder seines Gl\u00fcckes Schmied sei. \u201eNachweltler\u201c gehen davon aus, dass das wahre Leben erst nach dem Tod des K\u00f6rpers beginnt.<\/p>\n<p>Nach Zimbardo sind die Menschen in der westlichen Welt \u00fcberwiegend \u201ePlaner\u201c oder \u201eVergangenheitsorientiert\u201c. <\/p>\n<p>Betrachtet man also Ver\u00e4nderungen kritisch und fragt sich, ob sie tats\u00e4chlich stets w\u00fcnschenswert oder zumindest unabdingbar sind, so kann man Hagys Modell als Anregung benutzen: Ist C so klein, weil man sich so viel mit A und B besch\u00e4ftigt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses etwas provokante Modell hilft Ihnen zu pr\u00fcfen, welche Erwartungen Sie an einen anstehenden Change-\/Innovation-Prozess haben: Wieviel wird sich in der Praxis hinterher tats\u00e4chlich ver\u00e4ndert haben? 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