2-Pizza-Teams

2-Pizza-Teams

Beantwortet die Frage, aus wie vielen Personen ein Team maximal bestehen sollte, um noch effektiv und effizient arbeiten zu können.

Informationen über den Einsatz der Methode

Beschreibung der Methode

In Zeiten von digitaler Transformation und agilen Arbeitsweisen arbeiten wir ständig in Teams. Doch früher oder später stellt sich bei der Zusammenstellung von Teams die Frage, wie groß das Team eigentlich sein sollte? Mit wie vielen Menschen kann ein Meeting noch effektiv und effizient sein? Wie kann die Zusammenarbeit im Team bestmöglich gestaltet werden?
Das bekannte Vorgehensmodell Scrum zur agilen Projektentwicklung kennt drei Rollen:

  1. Product Owner: Verantwortlich für die Wertmaximierung und Eigenschaften des Produkts
  2. Scrum Master: Verantwortlich für die reibungslose Durchführung der Scrum-Methode
  3. Entwickler: Verantwortlich für die Umsetzung des Produkts Durch die Rollen ergibt sich eine minimale Anzahl von drei Personen, wobei Scrum die Rolle des Product Owners und Scrum Masters exklusive der festgesetzten Teamgröße zählt. Aber wo genau liegt dann die Obergrenze für ein Team? Der offizielle Scrum Guide empfiehlt die Größe eines Scrum-Teams auf maximal zehn Personen zu legen. Somit ist es noch klein genug, um schnell und
    agil zu agieren, und groß genug, um auch ein bedeutendes Ergebnis innerhalb eines Sprints abliefern zu können. Sollten Scrum-Teams
    größer werden, empfiehlt der Guide, das Team in weitere zusammengehörige Teams aufzuteilen, die allerdings noch immer am selben Produkt arbeiten.
    Auch der Amazon-Gründer Jeff Bezos hat sich dieselbe Frage gestellt, und kam mit folgender Faustregel auf: „We try to create teams that are no larger than can be fed by two pizzas. We call that the two-pizza team rule.“. Durch diese Aufstellung – also schätzungsweise vier bis acht Mitglieder – bleiben die kationswege kurz, die Kollaboration wird erhöht und die Effizienz wird erhöht. Es gibt noch viele weitere Meinungen, wie groß die Teamgröße sein sollte, sie alle schwanken aber üblicherweise zwischen drei und zehn Mitgliedern. Diese Faustregeln und Meinungen lassen sich auch in gewisser Art und Weise durch mathematische Formeln wie z. B. von Moore, Rogers oder Bell formalisieren, die die Komplexität der Gruppe durch die Anzahl der möglichen Interaktionssysteme zwischen den Mitgliedern berechnen.Wie man in der Grafik sieht, ergibt sich bei der Erhöhung von fünf auf sechs Mitgliedern bereits ein riesiger Sprung in den möglichen Interaktionssystemen der Gruppe. Die Gruppengröße sollte daher genau abgewägt werden.

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